Individualprophylaxe bei Implantaten

Individualprophylaxe bei Implantatpatienten

 

Die moderne Implantologie ermöglicht uns ganz neue Behandlungsansätze im Bereich der Versorgung mit Zahnersatz. Jedoch können auch an Implantaten biologische und technische Komplikationen auftreten. Durch regelmäßige Untersuchungen und professionelle Zahnreinigungen (PZR) kann diesen Komplikationen vorgebeugt werden. Das Ziel der Zahnreinigung ist es, Beläge an schwer zugänglichen Stellen zu entfernen. Eine gründliche häusliche Mundhygiene in Kombination mit einer speziell auf Ihre Bedürfnisse individuell abgestimmte Zahnreinigung ist vor allem für Patienten mit Implantaten empfehlenswert.

Die PZR kann auch als Unterstützung zur Parodontitis Therapie angesehen werden. Sie hält das mikrobiologische Gleichgewicht und schützt somit vor Entzündungen des Gewebes um die Implantate herum und reduziert auch einen möglichen Knochenverlust.  Im Vergleich zu Patienten ohne Implantate müssen bei der Behandlung von Implantaten zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden, da das Gewebe um die Implantate herum (periimplantäres Gewebe) anfälliger für Infektionen ist als der natürliche Zahnhalteapparat.

 

Was erwartet Sie bei einem Termin zur Individualprophylaxe?

Zunächst wird ein Befund aufgenommen und der Status Quo dokumentiert. Das heißt, dass die Qualität Ihrer häuslichen Mundhygiene anhand der Taschentiefen an Ihren natürlichen Zähnen und die Schleimhaut um das Implantat herum untersucht werden. Sofern der Befund am Implantat unauffällig sind wird die Entfernung von weichen und harten Belägen an dem Implantat, aber auch an den Zähnen erfolgen. Falls Sie vollständig mit Implantaten versorgt sind, das heißt keine eigenen Zähne mehr haben, ist die Implantatprophylaxe ebenfalls regelmäßig indiziert. Insbesondere, wenn Sie ihre Zähne aus parodontalen Gründen verloren haben, kann in Ihrem Gewebe weiterhin eine Persistenz von parodontalpathogenen Keimen vorliegen, die zu einem erhöhten Periimplantitis Risiko führen können. Es ist also sehr wichtig, dass in ihrer Mundhöhle ein stabiles mikrobiologisches Milieu herrscht. Falls Sie Implantate haben, die eine herausnehmbare Prothese stabilisieren, muss auch diese im Rahmen der Implantatprophylaxe vom Fachpersonal gereinigt werden. Die Implantate werden auf Festigkeit geprüft und die Schleimhaut auf Druckstellen untersucht.

 

Was passiert, wenn Sie eine Entzündung an einem Implantat haben?

Als minimalinvasive und effektive Methode hat sich die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) etabliert. Die entzündungserregende Bakterien werden durch die photodynamische Therapie sofort und komplikationsfrei eliminiert.  Hierfür wird ein Softlaser eingesetzt. Nach der Entfernung der Keime durch den Softlaser kann sich wieder ein physiologisches, mikrobiologisches Milieu bilden.

 

Ist die Individualprophylaxe Ihrer Implantate unbedingt nötig?

Es ist wünschenswert, dass Implantat getragener Zahnersatz sich so natürlich für Sie anfühlt, dass Sie gar nicht daran denken müssen, dennoch dürfen Sie die Wichtigkeit und Regelmäßigkeit einer Zahnreinigung nicht vergessen.

 

 

Zahnfehlstellungen mit einer durchsichtigen Zahnspange korrigieren

Zahnfehlstellugen kann man mit dem Invisalign® - System korrigieren. Invisalign® stellt sich aus den englischen Worten invisible und aligner zusammen und bedeutet unsichtbare Schiene. Vielleicht kennen Sie zahnärztliche Schienen bereits. Die Invisalign® - Schienen sind ähnlich, aber sehr fein und grazil. Sie bewegen die Zähne in die gewünschte Richtung und sind für ihr Gegenüber kaum wahrnehmbar.

 

Es handelt sich also sozusagen um eine durchsichtige Zahnspange. In der klassischen Kieferorthopädie werden die Zähne mit sogenannten Brackets beklebt. In die Brackets wird ein Metallbogen einligiert. Dadurch werden die Zähne bewegt. Die Brackets können aus Metall oder aus Keramik sein. Der Bogen, welcher in die Brackets einligiert wird, ist jedoch immer aus Metall und somit sichtbar. Da kann man wohl kaum von einer durchsichtige Zahnspange sprechen. Invisalign® - Schienen sind komplett durchsichtig und haben nicht nur einen ästhetischen Vorteil, sondern auch  in Bezug auf die Mundhygiene. Brackets und Bögen sind immer Retentionsfänger für Essensreste im Mund, welche zu Karies führen können. Trotz einer gründlichen Mundhygiene ist die Anhaftung von Speiseresten an Brackets und Bögen unumgänglich. Die Invisaling® Schiene können Sie vor dem Essen ganz einfach heraus nehmen die Zähne danach reinigen und den Alligner wieder einsetzen. Ihre Zähne sollen nicht nur ästhetisch gerade aussehen, sie sollen nach der kieferorthopädischen Behandlung auch gesund sein!

 

Mit Invisalign® können Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Von kleinen Zahnbewegungen bis hin zu komplexen Fällen sind mit Invisalign® möglich. Engstände können aufgelöst werden. Weitere mögliche Behandlungen sind bei Tiefbiss, Kreuzbiss, Überbiss, offenem Biss und Lückenstand möglich. Ob Invisalign®

 

Ihnen zu einem strahlenden Lächeln verhelfen kann, können wir gerne bei einem Erstgespräch in unserer Praxis abklären und einen Behandlungsplan einen sogenannten ClinCheck® für Sie erstellen. Grundlage des Behandlungsplans sind Abformungen und Fotos von Ihren Zähnen sowie ein Röntgenbild. Diese Daten werden von uns in das Invisalign® - System eingegeben, um zu prüfen, ob bei Ihnen eine Zahnbegradigung mit diesem System möglich ist. Nach der Bestätigung einer möglichen Behandlung mit Alignern wird ein klar definierter Behandlungsplan mit einem 3D Verfahren erstellt. Zusammen mit Ihnen können wir dann Schritt für Schritt und 3-dimensional am Computer die Bewegungen Ihrer Zähne verfolgen. So erhalten Sie einen Eindruck davon, wie ihre Zähne nach der Behandlung voraussichtlich aussehen werden und können auch die Zahnbewegungen im Verlauf der Behandlung verfolgen.

 

Wenn Sie Ihre Invisalign® - Behandlung beginnen, tragen Sie jedes Set der individuell angefertigten Schienen jeweils zwei Wochen lang. Mit jedem neuen Aligner-Paar bewegen sich Ihre Zähne Stück für Stück in die gewünschte Endposition.  Regelmäßige Untersuchungen in unserer Praxis sind nötig um den Behandlungsfortschritt zu überprüfen. Die Dauer der Invisalign® - Behandlung ist von Person zu Person unterschiedlich. Maßgebend ist die Komplexität der Zahnbegradigung.

 

 

Bisphosphonate, Denosumab und zahnärztliche Behandlung

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

 

Medikamente, die Sie für die Behandlung einer Osteoporose oder zur Behandlung einer Knochenbeteiligung bei Tumoren bekommen, können Einfluss auf die Behandlung Ihrer Zähne und Ihres Kieferknochens nehmen. Bitte unterrichten Sie daher Ihre Zahnärztin, Frau Dr. Ziata - Otto, darüber, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen.

 

Zu den betroffenen Arzneimitteln zählen insbesondere Bisphosphonate, die in Form von Tabletten (oral) oder von Infusionen (intravenös) verabreicht werden, um Knochenerkrankungen wie die Osteoporose und Knochenbeteiligungen bei Brustkrebs, Prostatakrebs oder Plasmozytomen zu behandeln. Bei diesen Erkrankungen werden seit Kurzem auch subkutane Injektionen (Bauchspritzen) mit einem neuen Antikörper (Denosumab) gegeben. Insgesamt gelten diese Medikamente als gut verträglich. Dennoch wurden Nebenwirkungen im Kieferbereich in den letzten Jahren gehäuft beschrieben.

 

Wie macht sich das Problem bemerkbar? Wie kann man das Problem behandeln?

Medikamenten-assoziierte Kiefernekrosen können sich für Sie durch Schmerzen, Schwellungen und im Sinne von entzündlichen Veränderungen am Kiefer bemerkbar machen. Im Vollbild der Erkrankung kann es zu freiliegendem Knochen in der Mundhöhle kommen. Eine sehr genaue Untersuchung der Mundhöhle, der Zähne, des Zahnhalteapparates und der Kiefer sind daher unbedingt notwendig. Falls ein Problem eingetreten ist, sollte die Behandlung schnell beginnen, um ein weiteres Fortschreiten zu vermeiden und eng mit Ihrem Hausarzt, Ihrem Osteologen bzw. Onkologen, also dem verschreibenden Kollegen, abgestimmt sein. Behandlungen können hierbei konservativ bzw. mit einem chirurgischen Eingriff erfolgen. Generell erlauben aktuelle Behandlungsverfahren sehr oft eine schleimhäutige Abheilung und meist sogar ein Fortsetzen der Medikation, nachdem das Problem behoben ist.

 

Kann man bei Ihnen Zähne ziehen oder Implantate setzen?

Auch wenn Sie Bisphosphonate oder Denosumab einnehmen, können bei Ihnen in sicherer Weise Zähne gezogen werden. Es ist aber sehr wichtig, dass Ihr Behandler von Ihnen erfährt, dass Sie diese Medikamente einnehmen, da in diesem Fall besondere Vorsichtsmaßnahmen von den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde empfohlen werden. Dazu gehören die Einnahme eines Antibiotikums vor und nach dem Eingriff und die plastische Deckung der Extraktionswunden, also ein möglichst dichtes Zunähen der Wunde, die beim Eingriff entsteht. Ob eine Implantation bei Ihnen empfehlenswert ist, hängt ganz von Ihrer individuellen Situation ab und muss persönlich mit Ihnen besprochen werden. Generell erscheint das Risiko einer Implantation ohne Knochenaufbau bei Patienten mit Osteoporose und niedrig dosierter Einnahme von antiresorptiven Medikamenten (Bisphosphonate / Denosumab) eher gering. Dennoch bedarf es einer individuellen Beratung und Aufklärung. Sollten Sie die Medikamente wegen eines Tumorleidens in entsprechend höherer Dosierung bekommen, ist das Risiko des Nichteinheilens von Implantaten höher und evtl. Komplikationen bis hin zur Kiefernekrose wahrscheinlich. Eine umso genauere Aufklärung und Beratung ist deshalb unbedingt erforderlich.

 

Sind Medikamenteneinnahmen nur bei chirurgischen Eingriffen (Operationen) zu beachten?

Nein, auch bei der Anfertigung von festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz sowie bei parodontologischen (Parodontosebehandlung) und endodontologischen Behandlungen (Wurzelkanalbehandlungen) sollte eine evtl. Einnahme von Medikamenten berücksichtigt werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.  Das Praxisteam von Dr. Ziata wird Sie diesbezüglich gern umfassend beraten und entsprechend behandeln.

 

Wann kann es zu Problemen kommen, wie können Sie sich schützen?

Probleme treten dabei häufiger auf, wenn entzündliche Veränderungen des Kiefers, insbesondere als Folge von Erkrankungen der Zahnhartsubstanz (Karies und Kariesfolgeerscheinungen) und Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) auftreten beziehungsweise wenn chirurgische Eingriffe am Kiefer notwendig werden. Eine ganz wichtige Rolle spielt daher eine optimale Mundhygiene sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und die Behandlung von eventuell vorhandenen Entzündungen der Zähne und des Kiefers. Am besten sollten derartige Untersuchungen und Behandlungen vor einer geplanten Einnahme der Medikamente erfolgen, aber auch unter der Behandlung mit diesen Medikamente sind regelmäßige Kontrollen und Behandlungen zur Vermeidung des Risikos dieser sogenannten Medikamenten-assoziierten Kiefernekrosen sehr wichtig.

 

Das Praxisteam von Dr. Ziata - Otto berät Sie jederzeit gern, wenn Sie ein entsprechendes Medikament einnehmen und eventuell verunsichert sind. In den allermeisten Fällen besteht kein Grund zur Sorge und Sie können sicher und professionell behandelt werden. In besonders schwierigen Fällen ist auch die Vorstellung in einer Fachklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie möglich.

 

Individualprophylaxe bei Implantaten

Individualprophylaxe bei Implantatpatienten

 

Die moderne Implantologie ermöglicht uns ganz neue Behandlungsansätze im Bereich der Versorgung mit Zahnersatz. Jedoch können auch an Implantaten biologische und technische Komplikationen auftreten. Durch regelmäßige Untersuchungen und professionelle Zahnreinigungen (PZR) kann diesen Komplikationen vorgebeugt werden. Das Ziel der Zahnreinigung ist es, Beläge an schwer zugänglichen Stellen zu entfernen. Eine gründliche häusliche Mundhygiene in Kombination mit einer speziell auf Ihre Bedürfnisse individuell abgestimmte Zahnreinigung ist vor allem für Patienten mit Implantaten empfehlenswert.

Die PZR kann auch als Unterstützung zur Parodontitis Therapie angesehen werden. Sie hält das mikrobiologische Gleichgewicht und schützt somit vor Entzündungen des Gewebes um die Implantate herum und reduziert auch einen möglichen Knochenverlust.  Im Vergleich zu Patienten ohne Implantate müssen bei der Behandlung von Implantaten zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden, da das Gewebe um die Implantate herum (periimplantäres Gewebe) anfälliger für Infektionen ist als der natürliche Zahnhalteapparat.

 

Was erwartet Sie bei einem Termin zur Individualprophylaxe?

Zunächst wird ein Befund aufgenommen und der Status Quo dokumentiert. Das heißt, dass die Qualität Ihrer häuslichen Mundhygiene anhand der Taschentiefen an Ihren natürlichen Zähnen und die Schleimhaut um das Implantat herum untersucht werden. Sofern der Befund am Implantat unauffällig sind wird die Entfernung von weichen und harten Belägen an dem Implantat, aber auch an den Zähnen erfolgen. Falls Sie vollständig mit Implantaten versorgt sind, das heißt keine eigenen Zähne mehr haben, ist die Implantatprophylaxe ebenfalls regelmäßig indiziert. Insbesondere, wenn Sie ihre Zähne aus parodontalen Gründen verloren haben, kann in Ihrem Gewebe weiterhin eine Persistenz von parodontalpathogenen Keimen vorliegen, die zu einem erhöhten Periimplantitis Risiko führen können. Es ist also sehr wichtig, dass in ihrer Mundhöhle ein stabiles mikrobiologisches Milieu herrscht. Falls Sie Implantate haben, die eine herausnehmbare Prothese stabilisieren, muss auch diese im Rahmen der Implantatprophylaxe vom Fachpersonal gereinigt werden. Die Implantate werden auf Festigkeit geprüft und die Schleimhaut auf Druckstellen untersucht.

 

Was passiert, wenn Sie eine Entzündung an einem Implantat haben?

Als minimalinvasive und effektive Methode hat sich die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) etabliert. Die entzündungserregende Bakterien werden durch die photodynamische Therapie sofort und komplikationsfrei eliminiert.  Hierfür wird ein Softlaser eingesetzt. Nach der Entfernung der Keime durch den Softlaser kann sich wieder ein physiologisches, mikrobiologisches Milieu bilden.

 

Ist die Individualprophylaxe Ihrer Implantate unbedingt nötig?

Es ist wünschenswert, dass Implantat getragener Zahnersatz sich so natürlich für Sie anfühlt, dass Sie gar nicht daran denken müssen, dennoch dürfen Sie die Wichtigkeit und Regelmäßigkeit einer Zahnreinigung nicht vergessen.

 

 

Zahnfehlstellungen mit einer durchsichtigen Zahnspange korrigieren

Zahnfehlstellugen kann man mit dem Invisalign® - System korrigieren. Invisalign® stellt sich aus den englischen Worten invisible und aligner zusammen und bedeutet unsichtbare Schiene. Vielleicht kennen Sie zahnärztliche Schienen bereits. Die Invisalign® - Schienen sind ähnlich, aber sehr fein und grazil. Sie bewegen die Zähne in die gewünschte Richtung und sind für ihr Gegenüber kaum wahrnehmbar.

 

Es handelt sich also sozusagen um eine durchsichtige Zahnspange. In der klassischen Kieferorthopädie werden die Zähne mit sogenannten Brackets beklebt. In die Brackets wird ein Metallbogen einligiert. Dadurch werden die Zähne bewegt. Die Brackets können aus Metall oder aus Keramik sein. Der Bogen, welcher in die Brackets einligiert wird, ist jedoch immer aus Metall und somit sichtbar. Da kann man wohl kaum von einer durchsichtige Zahnspange sprechen. Invisalign® - Schienen sind komplett durchsichtig und haben nicht nur einen ästhetischen Vorteil, sondern auch  in Bezug auf die Mundhygiene. Brackets und Bögen sind immer Retentionsfänger für Essensreste im Mund, welche zu Karies führen können. Trotz einer gründlichen Mundhygiene ist die Anhaftung von Speiseresten an Brackets und Bögen unumgänglich. Die Invisaling® Schiene können Sie vor dem Essen ganz einfach heraus nehmen die Zähne danach reinigen und den Alligner wieder einsetzen. Ihre Zähne sollen nicht nur ästhetisch gerade aussehen, sie sollen nach der kieferorthopädischen Behandlung auch gesund sein!

 

Mit Invisalign® können Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Von kleinen Zahnbewegungen bis hin zu komplexen Fällen sind mit Invisalign® möglich. Engstände können aufgelöst werden. Weitere mögliche Behandlungen sind bei Tiefbiss, Kreuzbiss, Überbiss, offenem Biss und Lückenstand möglich. Ob Invisalign®

 

Ihnen zu einem strahlenden Lächeln verhelfen kann, können wir gerne bei einem Erstgespräch in unserer Praxis abklären und einen Behandlungsplan einen sogenannten ClinCheck® für Sie erstellen. Grundlage des Behandlungsplans sind Abformungen und Fotos von Ihren Zähnen sowie ein Röntgenbild. Diese Daten werden von uns in das Invisalign® - System eingegeben, um zu prüfen, ob bei Ihnen eine Zahnbegradigung mit diesem System möglich ist. Nach der Bestätigung einer möglichen Behandlung mit Alignern wird ein klar definierter Behandlungsplan mit einem 3D Verfahren erstellt. Zusammen mit Ihnen können wir dann Schritt für Schritt und 3-dimensional am Computer die Bewegungen Ihrer Zähne verfolgen. So erhalten Sie einen Eindruck davon, wie ihre Zähne nach der Behandlung voraussichtlich aussehen werden und können auch die Zahnbewegungen im Verlauf der Behandlung verfolgen.

 

Wenn Sie Ihre Invisalign® - Behandlung beginnen, tragen Sie jedes Set der individuell angefertigten Schienen jeweils zwei Wochen lang. Mit jedem neuen Aligner-Paar bewegen sich Ihre Zähne Stück für Stück in die gewünschte Endposition.  Regelmäßige Untersuchungen in unserer Praxis sind nötig um den Behandlungsfortschritt zu überprüfen. Die Dauer der Invisalign® - Behandlung ist von Person zu Person unterschiedlich. Maßgebend ist die Komplexität der Zahnbegradigung.

 

 

Bisphosphonate, Denosumab und zahnärztliche Behandlung

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

 

Medikamente, die Sie für die Behandlung einer Osteoporose oder zur Behandlung einer Knochenbeteiligung bei Tumoren bekommen, können Einfluss auf die Behandlung Ihrer Zähne und Ihres Kieferknochens nehmen. Bitte unterrichten Sie daher Ihre Zahnärztin, Frau Dr. Ziata - Otto, darüber, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen.

 

Zu den betroffenen Arzneimitteln zählen insbesondere Bisphosphonate, die in Form von Tabletten (oral) oder von Infusionen (intravenös) verabreicht werden, um Knochenerkrankungen wie die Osteoporose und Knochenbeteiligungen bei Brustkrebs, Prostatakrebs oder Plasmozytomen zu behandeln. Bei diesen Erkrankungen werden seit Kurzem auch subkutane Injektionen (Bauchspritzen) mit einem neuen Antikörper (Denosumab) gegeben. Insgesamt gelten diese Medikamente als gut verträglich. Dennoch wurden Nebenwirkungen im Kieferbereich in den letzten Jahren gehäuft beschrieben.

 

Wie macht sich das Problem bemerkbar? Wie kann man das Problem behandeln?

Medikamenten-assoziierte Kiefernekrosen können sich für Sie durch Schmerzen, Schwellungen und im Sinne von entzündlichen Veränderungen am Kiefer bemerkbar machen. Im Vollbild der Erkrankung kann es zu freiliegendem Knochen in der Mundhöhle kommen. Eine sehr genaue Untersuchung der Mundhöhle, der Zähne, des Zahnhalteapparates und der Kiefer sind daher unbedingt notwendig. Falls ein Problem eingetreten ist, sollte die Behandlung schnell beginnen, um ein weiteres Fortschreiten zu vermeiden und eng mit Ihrem Hausarzt, Ihrem Osteologen bzw. Onkologen, also dem verschreibenden Kollegen, abgestimmt sein. Behandlungen können hierbei konservativ bzw. mit einem chirurgischen Eingriff erfolgen. Generell erlauben aktuelle Behandlungsverfahren sehr oft eine schleimhäutige Abheilung und meist sogar ein Fortsetzen der Medikation, nachdem das Problem behoben ist.

 

Kann man bei Ihnen Zähne ziehen oder Implantate setzen?

Auch wenn Sie Bisphosphonate oder Denosumab einnehmen, können bei Ihnen in sicherer Weise Zähne gezogen werden. Es ist aber sehr wichtig, dass Ihr Behandler von Ihnen erfährt, dass Sie diese Medikamente einnehmen, da in diesem Fall besondere Vorsichtsmaßnahmen von den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde empfohlen werden. Dazu gehören die Einnahme eines Antibiotikums vor und nach dem Eingriff und die plastische Deckung der Extraktionswunden, also ein möglichst dichtes Zunähen der Wunde, die beim Eingriff entsteht. Ob eine Implantation bei Ihnen empfehlenswert ist, hängt ganz von Ihrer individuellen Situation ab und muss persönlich mit Ihnen besprochen werden. Generell erscheint das Risiko einer Implantation ohne Knochenaufbau bei Patienten mit Osteoporose und niedrig dosierter Einnahme von antiresorptiven Medikamenten (Bisphosphonate / Denosumab) eher gering. Dennoch bedarf es einer individuellen Beratung und Aufklärung. Sollten Sie die Medikamente wegen eines Tumorleidens in entsprechend höherer Dosierung bekommen, ist das Risiko des Nichteinheilens von Implantaten höher und evtl. Komplikationen bis hin zur Kiefernekrose wahrscheinlich. Eine umso genauere Aufklärung und Beratung ist deshalb unbedingt erforderlich.

 

Sind Medikamenteneinnahmen nur bei chirurgischen Eingriffen (Operationen) zu beachten?

Nein, auch bei der Anfertigung von festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz sowie bei parodontologischen (Parodontosebehandlung) und endodontologischen Behandlungen (Wurzelkanalbehandlungen) sollte eine evtl. Einnahme von Medikamenten berücksichtigt werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.  Das Praxisteam von Dr. Ziata wird Sie diesbezüglich gern umfassend beraten und entsprechend behandeln.

 

Wann kann es zu Problemen kommen, wie können Sie sich schützen?

Probleme treten dabei häufiger auf, wenn entzündliche Veränderungen des Kiefers, insbesondere als Folge von Erkrankungen der Zahnhartsubstanz (Karies und Kariesfolgeerscheinungen) und Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) auftreten beziehungsweise wenn chirurgische Eingriffe am Kiefer notwendig werden. Eine ganz wichtige Rolle spielt daher eine optimale Mundhygiene sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und die Behandlung von eventuell vorhandenen Entzündungen der Zähne und des Kiefers. Am besten sollten derartige Untersuchungen und Behandlungen vor einer geplanten Einnahme der Medikamente erfolgen, aber auch unter der Behandlung mit diesen Medikamente sind regelmäßige Kontrollen und Behandlungen zur Vermeidung des Risikos dieser sogenannten Medikamenten-assoziierten Kiefernekrosen sehr wichtig.

 

Das Praxisteam von Dr. Ziata - Otto berät Sie jederzeit gern, wenn Sie ein entsprechendes Medikament einnehmen und eventuell verunsichert sind. In den allermeisten Fällen besteht kein Grund zur Sorge und Sie können sicher und professionell behandelt werden. In besonders schwierigen Fällen ist auch die Vorstellung in einer Fachklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie möglich.

 

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Der Einfluss von Lutschangewohnheiten

auf die frühkindliche Zahn- und Kieferentwicklung

 

Bis zum 3. Lebensjahr besteht in der Regel kein Grund zur Sorge, wenn Ihr Kind am Daumen oder am Finger lutscht. Bei dieser Art des Lutschens handelt es sich um eine natürlich-kindliche Angewohnheit, die im Zuge der weiteren Entwicklung zumeist ganz von alleine aufgegeben wird.

 

Der Grund für das natürliche Daumen- und/oder Fingerlutschen wird im Bereich der frühkindlichen Nahrungsaufnahme begründet: das Saugen.

 

Lutscht ihr Kind intensiv über das 3. Lebensjahr hinaus, kann das negative Folgen für die Stellung der Zähne sowie der Kiefer haben: die oberen Schneidezähne kippen nach vorne („Hasenzähne“, unschöne Ästhetik), die unteren Schneidezähne werden durch den Druck der Finger nach innen geneigt. Infolgedessen entsteht langsam ein zu großer Abstand zwischen oberen und unteren Schneidezähnen, sodass nur noch mit Mühe richtig abgebissen werden kann und unter Umständen die Aussprache diverser Buchstaben erschwert ist (Funktionsstörung). Auch das Gaumengewölbe weicht dem Druck der Finger aus: ein zu hoher, spitzer und schmaler Gaumen entsteht, was sich äußerst ungünstig auf die Funktion und Lage der Zunge (Sprache, Schlucken) und auf die gesamte weitere Gebissentwicklung (bleibende Zähne) auswirkt.

 

Es ist daher empfehlenswert, das Lutschen (und auch den Schnuller) bis zum  3. Lebensjahr abzugewöhnen. Das kann sich als schwierig erweisen, da das Lutschen eine unbewusst ablaufende Tätigkeit ist. Immer wieder hat sich gezeigt, dass in Aussicht gestellte Belohnungen für Tage ohne Lutschen einen  positiven Effekt haben.

 

 

 

Beitrag von Dr. Nina A. Doyé

 

Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

 

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Diabetes und Parodontitis

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